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Prüßentrift 57
30657 Hannover
Tel.: 0511-7 68 38 58

Fachärztin für Urologie

Als Fachärztin für Urologie beschäftige ich mich sowohl mit Erkrankungen des Harntraktes von Frauen, Männern und Kindern als auch den männlichen Geschlechtsorganen. Neben der urologischen Krebsvorsorge gehören hormonelle sowie sexuelle Funktionsstörungen des Mannes, Harninkontinenz und die Kinderurologie zu meinen Schwerpunkten. Meine Privatpraxis steht allen Privatpatienten und Selbstzahlern zur Verfügung. Die Behandlung erfolgt termingerecht in wohnlicher und entspannter Atmosphäre. Für meine Patienten plane ich ausreichend Zeit für Beratungsgespräche und Untersuchungen ein. Auf Wunsch kann Ihr Termin bei mir gern gemeinsam mit Ihrem Partner und/oder Ihren Angehörigen erfolgen.

Vita

  • verheiratet, 1 Tochter
  • 1994 – 2002 Studium der Humanmedizin an der medizinischen Fakultät in Wien und Promotion 2002
  • 2002 - 2005 Zusatzausbildung für den Facharzt für Urologie (Chirurgie, Innere Medizin und Gynäkologie)
  • 2005 – 2013 wissenschaftliche Angestellte Klinik für Urologie und Kinderurologie Klinik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz  (Univ. Prof. J. W. Thüroff)
  • seit 2013 Tätigkeit als niedergelassene Urologin

Zusatzqualifikationen

  • Medikamentöse Tumortherapie
  • Genetische Beratung – fachgebunden im Gebiet der Urologie
  • Psychosomatische Grundversorgung
  • Grundkurs Palliativmedizin
  • Grundkurs  für gutachterliche Tätigkeit
  • Impfkurs

FAQ

1. Ist der Urologe NUR ein Männerarzt?

Der Urologe ist „nur im besten Sinne“ ein Männerarzt. Da der gesamte Harnwegsapparat in den Bereich der Urologie fällt, sind auch Frauen und Kinder bei Erkrankungen in diesem Bereich beim Urologen richtig aufgehoben.

2. Was macht der Urologe?

Die Urologie beschäftigt sich mit Beschwerden im Bereich des Harntrakts (Blase, Harnröhre und Harnleiter). Des Weiteren zählen sämtliche Leiden des männlichen Genitaltraktes dazu.

Die Urologie ist nach wie vor mit zahlreichen Vorurteilen oder falschem Schamgefühl behaftet. Viele Patienten scheuen daher oftmals vor einem Besuch bei einem Urologen obwohl sie bereits seit Längerem Beschwerden haben (z. B. ungewollter Urinverlust)

Auch in der Urologie gilt: je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser ist die Chance auf Heilung. 

Dies gilt insbesondere für bösartige Erkrankungen.

Besonders Männer sollten in der urologischen Vorsorgeuntersuchung einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der eigenen Gesundheit sehen.

3. Was ist beim Besuch des Urologen zu beachten?

Der Patient sollte möglichst mit gefüllter Blase erscheinen, damit eine Urinabgabe möglich ist.

4. Die Vorsorgeuntersuchung des Mannes sollte ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich durchgeführt werden. Sie dient ebenfalls der Früherkennung von bösartigen Erkrankungen der Prostata und des Darms.

4.1. Welchen Sinn hat die Urindiagnostik?

Die Untersuchung des Urins gehört zur Basisdiagnostik in der Urologie.

Der Urin sollte möglichst steril in der Praxis abgegeben werden. Durch die Urinuntersuchung lassen sich Erkrankungen der Niere erkennen, Infekte nachweisen und Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen.

4.2. Was bedeutet Blut im Urin?

Die Ursache für Blut im Urin kann vielfältig sein. Sie reicht von der Blasenentzündung über Nierensteine und kann in seltenen Fällen auch ein  Hinweis auf Blasenkrebs sein.

5. Wann ist eine Blasenspiegelung notwendig?

Eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) muss z. B. im Rahmen der Abklärung von Blut im Urin durchgeführt werden, um das Vorliegen z. B. von Blasenkrebs auszuschließen.

Auch im Rahmen der Inkontinenzdiagnostik oder Blasenentleerungsstörungen kann die Spiegelung eine sinnvolle Untersuchung sein.

Die Spiegelung wird nahezu schmerzfrei unter Lokalanästhesie (schmerzstillendes Medikament  in die Harnröhre) mit einem flexiblen dünnen Zystoskop durchgeführt, welches durch die Harnröhre in die Harnblase eingeführt wird.

6. Müssen auch Kinder zum Urologen?

Die Urologie behandelt insbesondere Erkrankungen des äußeren Genitals bei Jungen, z. B. Vorhautverengung oder Hodenhochstand.

Auch das Bettnässen über das 6. Lebensjahr hinaus fällt in den Behandlungs- bereich des Urologen.

Gelegentlich sind Kinder von Harntransportstörungen betroffen (z. B. Rückfluss von Urin aus der Blase in die Nieren oder  Nierenbecken-abgangsenge)

Dieses bedarf einer regelmäßigen Kontrolle durch den Urologen.

7. Ein neues Gebiet der Urologie ist die „Jungensprechstunde“

Sie dient der Aufklärung und Prävention von Geschlechtskrankheiten, frühzeitiges Erkennen von HPV (Humane Papillonviren, welche für die Entstehung von Feigwarzen im Bereich des äußeren Genitals verantwortlich sind). Feigwarzen können mit einer Impfung verhindert werden.

Auch die Aufklärung zur Selbstuntersuchung (Hodenkrebs) und zu Verhütungsfragen gehört in die Jungensprechstunde.

Die Jungensprechstunde wird mit Eintritt in die Pubertät empfohlen.